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Rosshaar
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Rosshaar ist ausgesprochen atmungsaktiv und wirkt daher wie im Winter
temperaturausgleichend. Besonders hervorzuheben ist seine hygroskopische
Eigenschaft - Rosshaar kann bis zu 20% seines Trockengewichts an
Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich dabei feucht anzufühlen. Es ist darauf
zu achten, dass die Feuchtigkeit auch wieder abgegeben werden kann. Dazu
ist es erforderlich, dass die Matratze auch von unten gut belüftet ist
und regelmäßig gewendet wird.
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Latex
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Naturlatex wird aus der Milch des Kautschukbaumes hergestellt. Es
entsteht ein großporiger, punktelastischer Matratzenkern, der sich sehr
gut an die Körperform anpasst. Die Poren sind luftdurchlässig und
schaffen daher eine gute Feuchtigkeits- und Temperaturregelung während
des Schlafes. Latex ist als Naturstoff antibakteriell und für bestimmte
Allergieformen besonders geeignet.
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Schafschurwolle
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Schafschurwolle sorgt für gutes Schlafklima. Durch die natürliche
Kräuselung der Wollhaare entstehen Lufthohlräume, die isolierend wirken.
Wolle ist hygroskopisch - durch den Aufbau des Wollhaares (es ist innen
hohl) kann sie bis zu 30% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen,
ohne sich nass anzufühlen. Für die Verwendung als Matratzenauflage
ergeben sich folgende Vorteile: Die während des Schlafes abgegebene
Flüssigkeit kann aufgenommen werden und verdunstet untertags wieder. Die
in den Hohlräumen eingeschlossene Luft wirkt im Winter wohlig wärmend
und im Sommer angenehm kühlend.
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Kokos
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Die Kokospalme wird auch "Baum des Himmels" genannt. Grund dafür ist
nicht nur die seit alters her bekannte Nutzung der Früchte als Fett- und
Faserquelle, sondern auch die verbreitete Verwendung der Blätter für das
Abdecken von Hütten, des Holzes für Bauzwecke und der Blütenkorb zur
Gewinnung von Palmwein. Ihrem Aufbau entsprechend sind Kokosfasern
leicht im Gewicht, elastisch bis zu 25% dehnbar, wärme- und
schallisolierend, witterungs- und fäulnisbeständig sowie motten-,
insekten- und bakteriensicher. Sie lassen sich verspinnen und liefern
Garne für Seile, Taue, Teppiche, Matten und mannigfache Zwecke des
Alltages. Bei der Matratzenerzeugung stellen sie eine pflanzliche
Alternative zum Rosshaar dar (für manche Allergien günstig). Sie werden
entweder auf Jutematten vernadelt oder latexiert, das heißt mit
Kautschukmilch zu festen, elastischen Kernen verarbeitet.
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Leinen
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Leinenfasern zeichnen sich durch eine hohe Reißfestigkeit aus. Farbe und
Glanz der Faser werden im wesentlichen von der Art und vom Verlauf des
Röstverfahrens bestimmt. Die Leinenfaser ist bei richtiger Behandlung
widerstandsfähiger als Baumwolle. Infolge ihres guten
Wärmeleitvermögens erzeugen Leinengewebe ein kühleres Gefühl am Körper
als Baumwollgewebe. Leinen ist pflegeleicht, weil es schmutzabweisend
ist.
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